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Projekttitel:
„Einfluss von Schalenwild und Jagd auf Entwicklung, Klimaresilienz und Ökosystemleistungen unserer Wälder - Erfassung, Bewertung und Problemlösungen (WiWaldI)“

Förderhinweis:
Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) unter dem Förderkennzeichen 2221WK24A4

Projektinhalte:

Im FNR-geförderten Verbundprojekt WiWaldI untersuchen Forschende und Praktiker:innen, welche Auswirkungen Schalenwild in Deutschland auf die "Klimafitness" und Funktionsfähigkeit unserer Waldökosysteme hat. Es ist das bundesweit größte Projekt mit dem Ziel, nicht nur die Wechselbeziehungen zwischen den Wildpopulationen und den Gesundheitszuständen der Wälder besser zu verstehen, sondern auch gemeinsam mit den Akteuren Lösungsvorschläge für die Entwicklung klimaresilienter Wälder durch eine angepasste Jagd im Rahmen der Waldbewirtschaftung zu erarbeiten.

Ein Fokus des Teams aus Wissenschaftler:innen an insgesamt drei waldwissenschaftlichen Universitäten liegt hierbei auf der ökologischen und wirtschaftlichen Bewertung von konkreten, durch Wild beeinflussten Waldentwicklungssituationen. Die Entmischung, das heißt der lokale Verlust von Pflanzenarten durch Wildeinfluss, spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle und hat Folgen für die Funktions- und Reaktionsfähigkeit des Waldes.

Koordiniert wird das Projekt mit fünfjähriger Laufzeit (01.07.2022–30.06.2027) von der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) Deutschland. Verbundpartner sind die Georg-August-Universität Göttingen, die Technische Universität Dresden und die Technische Universität München.
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