Pfahlwurzler

 
Projektleitung: Johannes Odrost, , +49 151 520 520 74
 
1. Ausgangslage / Problem
Um Forstpflanzen besser als dreijährig oder evtl. auch älter wurzelnackt pflanzen zu können, werden sie in der Baumschule in der Regel im Saatbeet unterschnitten, um die Bildung eines gutes Wurzelsystems anzuregen.
Hierbei wird bei den pfahlwurzelbildenden Baumarten, wie zum Beispiel der Eiche, Esskastanie oder Weißtanne die Pfahlwurzel zwangsläufig gekappt.
Für die zukünftige erhöhte Standfestigkeit und bessere Wasserversorgung z.B. dieser Baumarten soll in einem Pflanzversuch überprüft werden, ob die Pfahlwurzel regeneriert oder nicht.
2. Projektziel
Die Wurzelentwicklung von unterschnittenen und nicht unterschnittenen Baumschulpflanzen der drei genannten Baumarten soll in einem Zeitraum von neun Jahren untersuchtwerden.
3. Projektinhalt
Auf je zwei standörtlich unterschiedlichen Flachland- und Mittelgebirgsstandorten werden insgesamt 12 gegatterte Versuchsflächen angelegt.
Zunächst wird die Wurzelentwicklung von Traubeneiche, Esskastanie und Weißtanne im ersten und dritten Standjahr aufgenommen.
Auf jeder Fläche erfolgt die laufende Dokumentation der Witterung durch Datenlogger und Bodenfeuchtemessgerät.
4. Aktueller Sachstand / Perspektive
Die Installation der Versuchsflächen, sowie die Pflanzung und Erstaufnahme erfolgt im Herbst 2026.
Das Projekt wird mit dem Verbundpartner Georg-August-Universität Göttingen durchgeführt und wird vom BMLEH durch die FNR gefördert.